Elisabeth Kufferath – Violine und Viola

© Giorgia Bertazzi

„Elisabeth Kufferath brilliert, weil sie eins ist mit ihrem Instrument. Sie füllt die sphärischen Harmonien ebenso wie die dissonanten Klänge mit Verve und verbindet die kompositorische Struktur mit ihrer virtuosen Ausdruckskraft.“ (Hannoversche Allgemeine Zeitung)

Die gebürtige Hamburgerin Elisabeth Kufferath ist seit seiner Gründung 1992 Mitglied im Tetzlaff Quartett, das auf den großen internationalen Podien wie der Berliner Philharmonie, dem Wiener Musikverein, dem Concertgebouw Amsterdam, der Wigmore Hall in London und der Carnegie Hall in New York aufgetreten ist. 2015 erhielt das Tetzlaff Quartett den Diapason d’Or de l’année für seine Aufnahme von Streichquartetten von Mendelssohn und Berg.

Heinz Holliger zählt Elisabeth Kufferath „zweifelsohne zu den wichtigsten und interessantesten Persönlichkeiten der jüngeren Streichergeneration“. Die Geigerin und Bratschistin mit einer weit gefächerten stilistischen Palette ist eine begehrte Kammermusikerin und vielseitige Solistin.

Neue Musik spielt eine große Rolle für Elisabeth Kufferath. Thorsten Encke und Johannes X. Schachtner schrieben Werke für Violine solo und Viola sola spezifisch für sie. Sie hob das ihr gewidmete Werk Himmelfahrt für Viola solo von Jan Müller-Wieland aus der Taufe und spielte die deutsche Erstaufführung von Elliott Carters Figment IV für Viola. Elisabeth Kufferath arbeitete unter anderem mit den Komponisten Moritz Eggert, Peter Eötvös, Zeynep Gedizlioglu, Helen Grime, Ling-Hsuan Huang, Libby Larsen, Georges Lentz, Manfred Trojahn und Jörg Widmann.

Sie konzertierte mit dem WDR Sinfonieorchester Köln, dem Münchener Kammerorchester, der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern, dem Philharmonischen Orchester Gießen, dem Göttinger Symphonie Orchester, dem Oldenburgischen Staatsorchester, Ensemble Oriol, musica assoluta, Kammerakademie Potsdam und dem World Youth Symphony Orchestra unter Heinz Holliger, Christoph Poppen, Marcus Creed, Paul Goodwin, Alexander Rumpf und Gerard Schwarz.

Elisabeth Kufferath war zu Gast bei den Berliner Festwochen, dem Schleswig-Holstein Musik Festival, dem Festival Spannungen in Heimbach, den Schwetzinger Festspielen, dem Helsinki Festival, dem Luzern Festival, dem Heidelberger Frühling und dem norwegischen Rosendal Festival. Sie trat als Kammermusikpartnerin von Adrian Brendel, Kirill Gerstein, Gustav Rivinius, Lars Vogt und Tabea Zimmermann auf. In der Saison 2015/2016 war sie ‘Artist in Residence’ an der Auckland University in Neuseeland, wo sie zahlreiche Rezitals und Meisterkurse gab.

2017 erschien Elisabeth Kufferaths erstes Solo-Album Libero, fragile beim Label GENUIN mit Werken für Violine solo und Viola sola. Die Einspielung wurde für den Preis der Deutschen Schallplattenkritik nominiert und von der Presse enthusiastisch aufgenommen: „…erstaunlich ist, wie zwischen frei und fragil, himmelszirpend zart und erdenschwer hier mit vielen Farben und noch mehr Nuancen musiziert wird. Kufferaths Spiel scheint stets eine fast janusköpfige Mischung aus Leichtigkeit und tiefem Ernst auszustrahlen.“ (Manuel Brug, die Welt). Ihr zweites Album, eine Aufnahme von Werken von B. A. Zimmermann, Thorsten Encke, Johannes X. Schachtner and Peter Eötvös erscheint im Frühjahr.

Elisabeth Kufferath lebt mit ihrer Familie in Hannover, wo sie eine Professur für Violine an der Hochschule für Musik, Theater und Medien innehat. Sie spielt auf einer Violine und einer Viola des deutschen Geigenbauers Stefan-Peter Greiner.

Konzert mit der Künstlerin am 6.8
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