Lauma Skride – Klavier

© Marco Borggreve

„Wunderbar sensibel, mit herrlichen Klangfarben, immer wieder auch mit hochvirtuosem Elan“ sei das Spiel von Lauma Skride, wie es ihr der Bayerische Rundfunk in einer Rezension attestiert. Kombiniert mit einer brillanten Technik sind diese die Eigenschaften, mit denen es Lauma Skride gelingt, als Solistin wie als Kammermusikerin gleichermaßen auf den wichtigsten nationalen und internationalen Podien zu begeistern.

Insbesondere für ihre Interpretationen des deutschen klassischen und romantischen Repertoires wird die Wahl-Berlinerin Lauma Skride, seit 2008 Trägerin des Beethoven-Ringes, geschätzt: Sie gastierte bei Orchestern wie dem Gewandhausorchester Leipzig, Royal Stockholm Philharmonic, Danish National Symphony Orchestra, Turku Philharmonic, BBC National Orchestra of Wales, Royal Northern Sinfonia, Ulster Orchestra, Hungarian National Philharmonic, hr-Sinfonieorchester Frankfurt, Hamburger Symphoniker, Dresdner Philharmonie, Essener Philharmoniker, Bremer Philharmoniker, Philharmonisches Orchester Heidelberg und Orquesta Filarmónica de Gran Canaria. Zu den Dirigentinnen und Dirigenten, mit denen Lauma Skride arbeitet, gehören Pedro Halffter, Kristjan Järvi, Cornelius Meister, Andris Nelsons, Anu Tali, Muhai Tang, André de Ridder, Peter Ruzicka, John Storgårds, Yan Pascal Tortelier and Xian Zhang.

Die Saison 2021/22 birgt ein Rezital mit Anne-Sophie Mutter in Oxford sowie verschiedene Trioabende mit Baiba Skride und Harriet Krijgh, ebenso mit Anastasia Kobekina und David Orlowsky in Deutschland und den Niederlanden. Mit dem Skride Quartet sind weitere Konzerte geplant, ebenso eine zweite CD Aufnahme mit Werken von Enescu und Lekeu.

Lauma Skride ist Mitbegründerin des Skride Quartet, zusammen mit Baiba Skride, Harriet Krijgh und Lise Berthaud. Seit 2016 trat das Ensemble international in dieser und in der neuen Formation mit Victor Julien-Laferrière (für Harriet Krijgh) sehr erfolgreich auf. So im Concertgebouw Amsterdam, in der Wigmore Hall London, bei der Schubertiade Hohenems, in der Liederhalle Stuttgart, im Concertgebouw Brugge, beim Tanglewood Music Festival, etc. 2019 unternahm das Quartett eine Tournee durch Australien, und eine erste CD erschien bei ORFEO (Mozart, Mahler und Brahms). 2020 folgte eine US Tour. Zu Lauma Skrides weiteren Kammermusikpartnern zählen Anne-Sophie Mutter, Daniel Müller-Schott, Sol Gabetta und Julian Steckel, sowie Jörg Widmann, Christian Tetzlaff, Tanja Tetzlaff und das Armida Quartett.

Für Orfeo nahm Lauma Skride die Ungarischen Tänze von Johannes Brahms in einer Bearbeitung für Violine und Klavier von Joseph Joachim mit ihrer Schwester Baiba auf, zuletzt erschien eine CD mit einem rein skandinavischen Programm mit den beiden Schwestern. 1982 in Riga als jüngste von drei Schwestern einer lettischen Musikerfamilie geboren, begann Lauma Skride im Alter von fünf Jahren Klavier zu spielen und wurde wenig später Schülerin von Anita Paze an der Musikhochschule Emils Darzins in Riga. Abschließend studierte sie in der Klasse von Prof. Volker Banfield an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Seit ihrem elften Lebensjahr nahm sie an zahlreichen internationalen Wettbewerben teil (u. a. Maria Canals in Spanien und Cleveland International Piano Competition, USA) und wurde mehrfach ausgezeichnet.

Konzert mit der Künstlerin am 6.8

Cookie-Hinweis
Unsere Website verwendet Cookies. Mit einem Klick auf „Zustimmen“ erlauben Sie der Website, neben den für die Funktionalität notwendigen Cookies auch welche für Tracking-Zwecke zu verwenden. Mehr zum Thema finden Sie unter Datenschutzerklärung.
Details / Cookieauswahl