Liebe Freundinnen und Freunde der Kammermusik,

© Giorgia Bertazzi

das „Zum Raum wird hier die Zeit“ aus dem Parsifal könnte sehr wohl viele unvergessene musikalische Momente unseres eigenen grünen Hügels beschreiben. Dennoch, wir werden keine Wagner Oper programmieren, wir bleiben in unserer unerschöpflichen und oft unfasslichen Welt der Kammermusik, die in Hitzacker auf so wunderbare Weise neu erfunden, schöpferisch belebt und abenteuerlustig geliebt wird. Hölderlins „Komm! Ins Offene, Freund!“ trifft unser Vorhaben für das Festival 2022 vielleicht genauer.

In Zeiten, in denen sich das Kulturleben neu aufstellt – ja aufstellen muss –, hinterfragt und seine Fühler für den viel zitierten Neustart ausstreckt, fühlen wir uns ganz beheimatet: Die Sommerlichen Musiktage sind darin geübt, seit jeher ein Ort des Aufbruchs und der Erfindung zu sein. Die Musiktage werden jedes Jahr zum Zeitraum, in dem behutsam Traditionelles im Hier und Jetzt ankommt, in dem Neugierde die Nahrung für Kunstgenuss ist. Viviane Hagner, Kim Kashkashian, Ian Bostrigde, Harriet Krijgh – die erstmals in Hitzacker zu erleben sind – und gute Bekannte wie Ania Vegry, Pierre-Laurent Aimard, Jan Philip Schulze, Johannes Fischer, die Quartette Diotima und Kuss, Baiba und Lauma Skride oder die Camerata Bern: Sie und viele andere widmen sich auch in diesem Sommer auf jeweils ganz eigene Weise verschiedenen Zeiten und Räumen zwischen Tradition und Gegenwart.

Lassen wir uns von diesen Begegnungen verzaubern, in gewohnt magischer Atmosphäre im Herzen der Elbtalaue. Ich freue mich auf Sie!

Ihr Oliver Wille, Intendant

PS: Erfahren Sie mehr zu Hintergründen und Programmdetails im Mitschnitt der Programmpressekonferenz

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