Liebe Freundinnen und Freunde der Kammermusik,

© Giorgia Bertazzi

„Wer vermag nach Beethoven noch etwas zu machen?“ Daran musste ich denken, als 2018 der Gigant der Wiener Klassik im Zentrum unseres Festivals stand. Es waren Schuberts Worte und mir war sofort klar: Um diesen anderen, unbegreiflichen und unverwechselbaren Komponisten müsste sich bald eine Programmflamme entzünden ...

„Tiefer Sehnsucht heil’ges Bangen / Will in schön’re Welten langen“ beginnt Franz Schuberts Gedicht „Mein Gebet“. – Wie sehr sehnen wir uns nach Konzerten und (musikalischen) Umarmungen, gerade in diesen Zeiten des gruseligen Stillstands. Dass aber Stille plötzlich klingen kann – und wie! – durften wir mit allen Sinnen letztes Jahr erleben. Glück, Herausforderung und Anspruch.

Also los, brechen wir auf in ein neues Zeitalter des Musiklebens, mit Chancen, neuen Wegen und Unverbrauchtem. Wo ginge das besser als hier? Tradition trifft Moderne neu interpretiert: Schubert.JETZT!

Nico and the Navigators, Antje Weithaas, Mischa Maisky, Christian Tetzlaff mit Lars Vogt, Maurice Steger, Sir András Schiff, die Trios Busch und Gaspard, die Quartette Auryn und Kuss sowie viele andere widmen sich neben den großen Kammermusikwerken des Wiener Komponisten ihrem Jetzt; wir betreten andere Welten und wandeln auf neuen Wegen ... Sommerliche Musiktage Hitzacker eben!

Ich freue mich auf unser Wiedersehen und -hören, gemeinsam bei diesem magischen Festival.

Ihr Oliver Wille, Intendant

Cookie-Hinweis
Unsere Website verwendet Cookies. Mit einem Klick auf „Zustimmen“ erlauben Sie der Website, neben den für die Funktionalität notwendigen Cookies auch welche für Tracking-Zwecke zu verwenden. Mehr zum Thema finden Sie unter Datenschutzerklärung.
Details / Cookieauswahl