In der Hörer-Akademie werden ungewohnte Einblicke in das Festivalprogramm eröffnet, Werke genauer unter die Lupe genommen oder Komponisten in Werkstattkonzerten vorgestellt. Künstler und Publikum treffen dabei ganz zwanglos aufeinander. Dauer der Hörer-Akademien jeweils ca. 60 Minuten, es gibt keine Pause.


Montag 1.8, 14.02 – VERDO Konzertsaal
Zwei nach Zwei | Hörer-Akademie I: Gesprächskonzert
Pierre-Laurent Aimard – Klavier
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Zeiträume – Raumzeiten: Unter diesem Titel stehen die Überlegungen des Pianisten und Avantgardisten Pierre-Laurent Aimard, der für die diesjährigen Sommerlichen Musiktage Klavierwerke unterschiedlicher Stile ausgewählt hat, um uns damit klangillustriert in seine Ein- und Ansichten einzuführen. Das am Abend aufgeführte Klavierquintett von Elliot Carter steht damit in unmittelbarem Zusammenhang und darf – zumal selten gespielt, weil sehr komplex – in dieser Hörer-Akademie nicht fehlen. Und so stößt im zweiten Teil dieses Gesprächskonzertes das Kuss Quartett hinzu.


Dienstag 2.8, 14.02 – VERDO Konzertsaal (Achtung: Programmänderung!)
Zwei nach Zwei | Hörer-Akademie II
Kim Kashkashian – Viola
Kuss Quartett – Streichquartett

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Im heutigen Abendkonzert werden vier Stücke aus "Sechs Stücke für Streichquartett" ihre Uraufführung erleben. Aus diesem Anlass war der Komponist dieses Auftragswerkes Mark Andre zum Gespräch in die Hörer-Akademie eingeladen. Leider musste er aus familiären Gründen kurzfristig sein Kommen absagen. Oliver Wille führt nun in die Kompositionen ein.
Im Anschluss gewähren Kim Kashkashian und das Kuss Quartett Einblick in die Probenarbeit zu Brahms’ Quintett G-Dur für zwei Violinen, zwei Violen und Violoncello, op. 111, das ebenfalls im Abendkonzert erklingen wird.


Donnerstag 4.8, 14.02 – VERDO Konzertsaal
Zwei nach Zwei | Hörer-Akademie III: Quartettlupe – Thomas Adès „Arcadiana“
Quatuor Diotima – Streichquartett
Oliver Wille – Moderation
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1994 überraschte der Überflieger-Komponist, Pianist und Dirigent Thomas Adès die Musikwelt mit seinem Streichquartett “Arcadiana”. Den idyllischen Ort, der nicht existiert und der in der Kunst so oft sehnsuchtsvoll gesucht wird, beschreibt Adès in sieben brillanten Sätzen mit ganz eigener Quartettsprache. Heute ist "Arcadiana” eine der meist gespielten Kompositionen der letzten 30 Jahre. Es lohnt sich, das Werk einmal unter die Lupe zu nehmen.


Sonntag 7.8, 9.50 – VERDO Konzertsaal
Zehn vor Zehn | Hörer-Akademie IV: Festivalgruß Krzyżowa Music
Viviane Hagner, Matthias von Hülsen, Alexey Stadler und Oliver Wille
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Krzyżowa, das ehemals deutsche Kreisau war der Treffpunkt einer zivilen Widerstandsgruppe, die während des 2. Weltkrieges ein befriedetes Deutschland plante, eingebettet in ein vereintes Europa. Die „Kreisauer“ waren der Ansicht, dass nur nach einer Niederlage des totalitären Staates ein wirklicher Neuanfang möglich ist. Deutliche Parallelen zur Gegenwart drängen sich jetzt auf. Nach dem Fall des „Eisernen Vorhangs“ wurde das verfallene Krzyżowa als internationale Jugendbegegnungsstätte wieder aufgebaut. Abertausende von Jugendlichen aus ganz Europa haben sich dort kennengelernt und weitergebildet. Seit 8 Jahren gibt es das Kammermusikfestival Krzyżowa-Music, dessen Musikerinnen und Musiker sich, diesem Spirit folgend, auch kulturbezogen mit zeitgeschichtlich relevanten Themen beschäftigen.

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