Sào Soulez Larivière – Viola

© Clara Evens

Der französisch-niederländische Bratschist Sào Soulez Larivière baut sich schnell eine blühende Karriere als vielseitiger Musiker auf. Er fasziniert das Publikum mit seinem Spiel und seiner originellen Programmierung und bemüht sich, die Zugänglichkeit und Wahrnehmung klassischer Musik in unserer modernen Welt zu erweitern.

Eine Reihe jüngster Wettbewerbserfolge haben seine internationale Karriere vorangetrieben, so gewann er den ersten Preis beim Prague Spring International Competition sowie Hauptpreise bei den Wettbewerben von Tokio, Oskar Nedbal, Max Rostal, Cecil Aronowitz und Johannes Brahms.

Die Kammermusik stand schon immer im Mittelpunkt seiner musikalischen Erziehung. Seine Liebe zur Musik teilte er mit seiner Schwester, der Geigerin Cosima Soulez Larivière, mit der er noch immer häufig auftritt. Sào ist auch Mitglied des Frielinghaus Ensembles, das kürzlich ein hochgelobtes Album mit Streichsextetten von Dvořák und Tschaikowsky veröffentlichte.
Als Fürsprecher der Erweiterung des Horizonts des Bratschenrepertoires, arrangiert er gerne Werke für sein Instrument und fördert zeitgenössische Musik.

Geboren 1998 in Paris, begann Sào zunächst Geige zu spielen. Schon in jungen Jahren erhielt er ein Stipendium für ein Studium bei Natasha Boyarsky an der Yehudi Menuhin School in England. Zusätzlich wurde seine musikalische Entwicklung durch die Zusammenarbeit mit vielen angesehenen Musikern wie Jean Sulem, Nobuko Imai, Antoine Tamestit, Boris Garlitsky und Steven Isserlis zutiefst bereichert. Sào lebt in Berlin, wo er an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ bei Tabea Zimmermann einen Bachelor of Music erwarb. Derzeit absolviert er das Professional Studies-Programm der Kronberg Academy, wo er auch seinen Masterabschluss erlangte. Sein Studium wird durch die Leber-Patronage finanziert. Das Unterrichten ist zu einer großen Leidenschaft in Sàos Musikleben geworden. Seit Herbst ist Professor für Bratsche am Mozarteum Salzburg. Im Jahr 2019 wurde Sào im Namen der Oscar- und Vera-Ritter-Stiftung mit dem „Ritter-Preis“ ausgezeichnet. Im Folgejahr erhielt er den Fanny-Mendelssohn-Förderpreis, was ihm ermöglichte, sein Debütalbum „Impression“ im Jahr 2021 zu realisieren. Zuletzt wurde ihm 2023 der International Classical Music Awards (ICMA) „Young Artist of the Year“ verliehen.

Er wurde von der European Concert Hall Organisation (ECHO) als „Rising Star“ nominiert und wird in der Saison 2024/25 in den bedeutendsten Konzertsälen Europas auftreten.
Er ist Stipendiat des Yehudi Menuhin „Live Music Now“ e.V. Berlin und wurde großzügig gefördert von der Studienstiftung des Deutschen Volkes und der Stiftung Villa Musica Rheinland-Pfalz. Sào spielt eine Bratsche, die 2013 von Fréderic Chaudière in Montpellier hergestellt wurde.

Der Künstler spielt im Konzert am Sa 27.7

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